Die Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD sind in vollem Gange. Dabei geht es auch darum, welche Partei welche Posten im Kabinett Merz bekommt. Welche Namen werden gehandelt? Und für welche Ministerien? Ein Überblick von M. Rödle und U. Hauck.
Was aus dem Artikel sehr deutlich wird: die wichtigste Voraussetzung für einen Ministerposten ist Loyalität gegenüber Merz, echte Qualifikationen sind zweitrangig. So ist dann selbst Jens Spahn, der als Minister bereits spektakulär gescheitert ist, plötzlich wieder gesetzt für einen Posten. Und die anderen drei seiner gesetzten apokalyptischen Reiter, Linnemann, Frei und Dobrindt, sind auch nicht wirklich besser. Das von der Partei, die bei jeder Gelegenheit “Leistungsgesellschaft” gepredigt wird.