Laut dem neuen Oxfam-Bericht hat kein anderes Land in Europa so viele Milliardäre wie Deutschland. Wer die Demokratie stärken will, muss die Macht der Superreichen beschränken.
Desswegen wird die Elite das Spiel spielen, dass unsere Reichen reicher sein sollen als die Reichen anderer Länder, so dass unsere Reichen mithalten können.
Wir können unsere Reichen erst sozial gerecht besteuern, wenn wir selber als Bürger die wichtigen Investitionen selber tätigen. Dann lässt sich auch das Aufsaugen der Kaufkraft bequem durch Steuern kompensieren.
Ich glaube der Zug ist abgefahen. Das reichste % besitzt 1/3, die reichsten 10% insgemsamt 2/3 des Vermögens. Die müssen um jeden Preis daran festhalten und das ausbauen, so funktioniert unser Wirtschaftssystem. Die denken sie können die anderen besiegen und dann wenigstens selbst gut leben.
Das Drittel dass die anderen 90% besitzen ist auch nicht “produktiv”, das sind die Häuser in denen sie wohnen und die Autos mit denen sie zur Arbeit fahren. Praktisch das Ganze Produktive Kapital wurde schon aufgesaugt, als nächstes kaufen sie Rentner mit Altersarmut aus ihren Häusern raus.
Das letzte Werkzeug dass den übrigen 90% bleibt ist ein politisches. Schon zu Zeiten von Charles Dickens haben die Reichen gesagt “Wenn ihr uns besteuern wollt dann werfen wir die Fabriken ins Meer”.
Da beißt sich halt die Katze in den Schwanz. Mit den derzeitigen Preisen von Infrastruktur ist es den 90% nicht möglich in einem sinnvollen Zeitraum etwas aufzubauen und die Politik der EZB (Maastricht, Philips Curve) verhindert nötiges Investment.
Ich bin auch bei dir dass die Gesellschaft Produktionsmittel braucht, ich glaube der einzige Weg dahin ist aber bestehende zu demokratisieren. zB der Vorschlag von Corbin damals, das “right of first refusal”.
Das wird hässlich werden, aber entweder das oder Faschismus.
Es reicht, den Cashflow zu nutzen und einen Teil davon zu investieren statt zu konsumieren. Wenn es die Konkurrenz von arbeiterfreundlichen Unternehmen gibt, wird fast jedes Unternehmen arbeiterfreundlich sein.
Die Gefahr sehe ich auch, aber hässlich muss es nicht werden. Tatsächlich kontrolliert die Wirtschaft schon durch das Lobbying die Politik, wir nennen es nur nicht Faschismus.
Ja, kollektive Aktionen werden auf jeden Fall gebraucht.
Wir bauchen alles: Wir brauchen Arbeitsgenossenschaften, wir brauchen Investmentgenossenschaften, wir brauchen starke Gewerkschaften. Wir brauchen lokale Räte und Organistaionen (und Federationen auf höheren ebenen) die sich um Pflege, Kinderbetreuung, die Umwelt … etc. kümmern.
Der leichteste Weg ist es die Ultrareichen als die Feinder der Gesellschaft zu identifizieren die sie sind. Reichtum besteuern ist nötig aber nicht hinreichend.
Ich tue mir den Kampf nicht an um das System das diese Bedingungen produziert intakt zu lassen. Das ist kein Zufall, das ist kein “exogener Schock”. Das wird jedes mal nach XY Jahren wieder passieren wenn es keine strukturellen Änderungen gibt.
Desswegen wird die Elite das Spiel spielen, dass unsere Reichen reicher sein sollen als die Reichen anderer Länder, so dass unsere Reichen mithalten können.
Wir können unsere Reichen erst sozial gerecht besteuern, wenn wir selber als Bürger die wichtigen Investitionen selber tätigen. Dann lässt sich auch das Aufsaugen der Kaufkraft bequem durch Steuern kompensieren.
Ich glaube der Zug ist abgefahen. Das reichste % besitzt 1/3, die reichsten 10% insgemsamt 2/3 des Vermögens. Die müssen um jeden Preis daran festhalten und das ausbauen, so funktioniert unser Wirtschaftssystem. Die denken sie können die anderen besiegen und dann wenigstens selbst gut leben.
Das Drittel dass die anderen 90% besitzen ist auch nicht “produktiv”, das sind die Häuser in denen sie wohnen und die Autos mit denen sie zur Arbeit fahren. Praktisch das Ganze Produktive Kapital wurde schon aufgesaugt, als nächstes kaufen sie Rentner mit Altersarmut aus ihren Häusern raus.
Das letzte Werkzeug dass den übrigen 90% bleibt ist ein politisches. Schon zu Zeiten von Charles Dickens haben die Reichen gesagt “Wenn ihr uns besteuern wollt dann werfen wir die Fabriken ins Meer”.
Desswegen erst eigene Fabriken haben, bevor Steuern diskutiert werden.
Die Bindung des Vermögens ist ein Problem. Da aber die meisten mehr Geld haben als die Ärmsten, ist immer noch eine Einsparmöglichkeit vorhanden.
Ich denke das größte Problem ist der Glaube an den Erfolg. Die Reaktionen zeigen mir, dass die Mehrheit ihr Schicksal akzeptiert hat.
Da beißt sich halt die Katze in den Schwanz. Mit den derzeitigen Preisen von Infrastruktur ist es den 90% nicht möglich in einem sinnvollen Zeitraum etwas aufzubauen und die Politik der EZB (Maastricht, Philips Curve) verhindert nötiges Investment.
Ich bin auch bei dir dass die Gesellschaft Produktionsmittel braucht, ich glaube der einzige Weg dahin ist aber bestehende zu demokratisieren. zB der Vorschlag von Corbin damals, das “right of first refusal”.
Das wird hässlich werden, aber entweder das oder Faschismus.
Die 90% müssen kein Vermögen aufbauen.
Es reicht, den Cashflow zu nutzen und einen Teil davon zu investieren statt zu konsumieren. Wenn es die Konkurrenz von arbeiterfreundlichen Unternehmen gibt, wird fast jedes Unternehmen arbeiterfreundlich sein.
Die Gefahr sehe ich auch, aber hässlich muss es nicht werden. Tatsächlich kontrolliert die Wirtschaft schon durch das Lobbying die Politik, wir nennen es nur nicht Faschismus.
Ja, kollektive Aktionen werden auf jeden Fall gebraucht.
Wir bauchen alles: Wir brauchen Arbeitsgenossenschaften, wir brauchen Investmentgenossenschaften, wir brauchen starke Gewerkschaften. Wir brauchen lokale Räte und Organistaionen (und Federationen auf höheren ebenen) die sich um Pflege, Kinderbetreuung, die Umwelt … etc. kümmern.
Der leichteste Weg ist es die Ultrareichen als die Feinder der Gesellschaft zu identifizieren die sie sind. Reichtum besteuern ist nötig aber nicht hinreichend.
Klingt leider nach Kambodscha und der Ermordung der Intelligenzia.Warum reichen Steuern nicht?
Ich tue mir den Kampf nicht an um das System das diese Bedingungen produziert intakt zu lassen. Das ist kein Zufall, das ist kein “exogener Schock”. Das wird jedes mal nach XY Jahren wieder passieren wenn es keine strukturellen Änderungen gibt.
Was wäre die Alternative? Jedes System hat zeitweilig Probleme.